Nachdem ich bereits 2019 in Berlin und 2024 in Hannover vom Maker-Fieber infiziert wurde, habe ich dieses Jahr wieder an der Maker Faire teilgenommen. Dieses Mal wollte ich ausprobieren, wie viel ich ohne Auto zu so einer Ausstellung transportiert bekomme. So kam es, dass ich am Donnerstag mit 40 kg Gepäck den ICE nach Hannover bestieg … und zu meiner großen Überraschung alles verspätungs- und zerstörungsfrei ans Ziel bekam!


Meine Skulpturen waren Teil der Standfläche vom Steineland der Steinhanse. Die Organisation hat Stefan Sorkalla übernommen, der selbst mit einer sehr beeindruckenden Kirche vor Ort vertreten war:


Mit dabei waren aber auch noch weitere Modelle. So zum Beispiel diese Zuglandschaft mit vielen liebevollen Details zum Schmunzeln:



Der größte Publikumsmagnet am Stand war aber zweifelsohne die große Moonbase-Anlage. Viel Motorisierung, eine voll beleuchtete und mit LEGO-KI-Musik beschallte Festival-Bühne und zahllose große und kleine Szenen ringsherum zogen die staunenden Blicke aller Besucher auf sich.




Doch natürlich stand unsere Lego-Welt nicht im luftleeren Raum alleine. Die Maker Faire lebt von der wilden Mischung aus den unterschiedlichsten kreativen Bereichen. Basteln, Elektronik, 3D-Druck, Laser-Cutter, Miniaturen, Cosplay, Retro-Computing, Roboterbau, … Jeder Stand ließ einen in eine komplett andere Welt abtauchen. In insgesamt drei großen Hallen sowie einem Außenbereich gab es unglaublich viel zu sehen und bestaunen.




Besonders faszinierend auch dieses Jahr wieder die Mischung aus moderner und alter Technik:



Und zwischendurch immer wieder skurrile Momente und Begegnungen. Erst fährt ein Star-Wars-Droid auf einem Tretauto an dir vorbei. Später siehst du jemanden, mit einem aktiven 3D-Drucker über die Ausstellung laufen. Und eh du dich versiehst fachsimpelst du mit jemandem über eine tragbare Elektronik-Werkstatt…



Und unterdessen schwang neben unserem Stand ein überdimensionaler Vogel mit langsamen Bewegungen seine Flügel durch die Luft – gesteuert von Besuchern.

Für mich ist die Maker Faire in erster Linie ein Ort, an dem Kreativität komplett frei drehen kann. An dem Materialien und Werkzeuge neu kombiniert werden, um Ideen in die Wirklichkeit werden zu lassen. Um Probleme zu lösen, egal ob reale oder kindische … und um “DIY” und “das Handwerk” zu feiern, in all seinen Formen und Facetten.


Im nächsten Jahr ist die Maker Faire Hannover für den 21.-22. August 2027 angekündigt. Zudem soll mit der Maker Faire Lübeck am 10.-11. Juli 2027 ein weiterer Ort in den Kanon aufgenommen werden. Ich habe mir auf jeden Fall beide im Kalender vorgemerkt und hoffe sehr, dass ich dabei sein kann.
Liebe Grüße
Tobias
